Obsidians Pläne zur Vermeidung von Geldengpässen

Gamesindustry.biz hat sich Feargus Urquhart geschnappt, um über Project Eternity zu sprechen. Gemäß des Schwerpunkts der Seite geht es vor allem um den Business-Aspekt. Zum Beispiel, wie der Entwickler mit Verzögerungen und Problemen umzugehen gedenkt, damit ihm nicht unterwegs das Geld ausgeht:

Wass passiert, wenn ihr bei der Entwicklung auf Hindernisse stoßt und wenn es länger dauert und mehr kostet als erwartet?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Wir werden sorgfältig mit dem Geld umgehen, denn bei jeder Spielentwicklung stößt man auf Hindernisse. Darum werden wir einen Teil des Geldes auf die Seite legen. Betrachtet es als eine Art Treuhandkonto. So wie die Entwicklung immer weiter voranschreitet, werden wir immer mehr Geld daraus zuschießen, denn es bleiben immer weniger Entwicklungsaufgaben übrig, bei denen Probleme auftauchen könnten, daher brauchen wir auch nicht mehr soviel Reserve. Am Ende haben wir dann das ganze Geld ausgegeben und ein großartiges Spiel erschaffen.

Das Interview beschäftigt sich in Folge mit der Frage von Entwickler-Publisher-Beziehungen und der Finanzierung von Computerspielen allgemein. Darunter die berechtigte Frage, ob man mit den Bonuszielen am Ende nicht zuviel des guten verspricht:

Bedrohen eure Bonusziele euer Spieldesign? Statt euch beispielsweise auf eine angemessene Zahl von Charakterklassen für das Spiel zu beschränken müsst ihr noch X Varianten zusätzlich schaffen, um eure Versprechen gegenüber euren Unterstützern zu erfüllen?

Nun, wenn du ein Rollenspiel entwickelts, dann macht das Aufstellen von Bonuszielen in mancher Hinsicht recht einfach. Rollenspiel-Kampagnen und -Spiele drehen sich immer um zusätzliche Inhalte, in vielerlei Hinsicht. Es geht um mehr Optionen und eine zusätzliche Klasse spielen zu können ist eine großartige Sache für ein Rollenspiel. Aber es gibt einen bestimmten Punkt, an dem es zuviel wird und sie keine ausreichende Auswirkung mehr haben. Darum werden wir nicht einfach alle xtausend Dollar eine weitere Rasse hinzufügen. Es wird keine 17 Rassen im Spiel geben. Wir denken über andere coole Sachen nach, die nicht nur das Spiel erweitern, sondern möglicherweise auch was unseren hochrangigen Unterstützer bekommen.

Weiterhin verspricht Feargus, dass die Unterstützer über die Fortschritte des Spiels informiert werden sollen, wenn die Finanzierung abgeschlossen wurde.

Wie wichtig ist Transparenz während des Prozess, in dem ihr euren Unterstützer erklärt, wie das Spiel vorankommt, wie ihr die kreativen Entscheidungen trefft oder auch das Budget betreffend?

Ich denke wir haben eine große Verantwortung die Leute auf dem Laufenden zu halten. Sie haben uns eine Menge Vertrauen geschenkt und wir nehmen das sehr ernst. Unsere größte Verantwortung liegt darin, den Leuten darzulegen, was gut läuft, wo die Herausforderungen liegen und wie wir damit umgehen. Ich denke es ist wie überall im Leben, wenn du in etwas investiert hast. Es sind die periodischen Updates, was gerade so läuft, und das gibt dir ein gutes Gefühl, dass es vorangeht. Wir wissen, dass das eine große Verantwortung ist und wir können nicht einfach auf Tauchstation gehen.

Das volle Interview findet ihr über den Quellenlink.

Quelle: Gamesindustry.biz

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